White Turf St. Moritz 2012 | Pferdesport Fotos: Flachrennen, Trabrennen und Skikjöring – Pferderennen in St. Moritz
Internationale Pferderennen auf Schnee
White Turf St. Moritz 2012:
Dieses Jahr bieten die Pferderennen auf dem zugefrorenen St. Moritzer-See neue, spannende Attraktionen.
Traditionen pflegen und neues Feuer entfachen – unter diesen Vorzeichen setzen das White Turf Vorstandsteam und CEO Silvio M. Staub auch für die Rennsonntage im Februar 2012 weitere bereichernde Akzente für die rennbegeisterten Zuschauer.
«Mit einem internationalen Ergebnis von 38 eingegangenen Nennungen für den ‚Gübelin 73. Grossen Preis von St. Moritz (LR)', den wir dank der Sponsoren Gübelin und Parmigiani Fleurier neu mit einem sagenhaften Preisgeld von 131'131 Schweizer Franken als höchstdotiertes Rennen der Schweiz austragen können, liegt ein absolutes Spitzenergebnis vor», freut sich Silvio M. Staub, 35, Präsident & CEO der White Turf Racing Association (WTRA). Es liegen Nennungen für Pferde aus der Schweiz (13), Deutschland (14), Frankreich (5), England (5) und Ungarn (1) vor. Mit Preisgeldern von rund 445'000 Schweizer Franken übertrifft der White Turf alle im Schweizer Rennsport sonst üblichen Gewinnsummen.
Noch näher an den spektakulären Rennen
Seit 105 Jahren werden die Internationalen Pferderennen in St. Moritz ausgetragen. Die Kulisse ist grandios und macht wohl den weltweit einzigartigen Reiz aus: Umgeben von den imposanten verschneiten Bergen des Oberengadins liegt im Tal die flachste und gleichzeitig wohl höchstgelegene Pferderennbahn Europas – der zugefrorene St. Moritzersee. Jährlich ziehen die spannenden Galopp- und Trabrennen mit den edlen Vollblutpferden und internationalen Jockeys mehr als 35'000 Zuschauer in ihren Bann.
Auch an den Rennsonntagen vom 5., 12. und 19. Februar 2012 werden sich Galopp- und Trabrennen über unterschiedliche Distanzen im 30-Minuten-Takt abwechseln, gekrönt vom Publikumsmagneten Skikjöring. Damit das pferdesportbegeisterte Publikum auch die Starts und die Zieleinläufe der Sprintrennen über 1'300 Meter hautnah mitverfolgen kann, wird erstmals 2012 die Startmaschine für diese Rennen auf die Höhe des Bereichs zwischen der ersten und der zweiten Zuschauertribüne verlegt.
Die weltexklusiven Skikjöring-Rennen zählen zur spektakulärsten White Turf Disziplin. Für die Zuschauer nahezu atemberaubend, lassen sich dabei tollkühne Fahrer auf Skiern bei Geschwindigkeiten von bis zu 50 km/h von unberittenen Vollblutpferden über eine 2'700 m lange, knirschende Eisstrecke ziehen. Mut, Kondition, Kraft und skifahrerisches Können entscheiden, wer über die drei Rennsonntage die meisten Punkte sammelt und sich ein Jahr lang «König des Engadins» nennen darf.
Für die grosse Gemeinschaft leidenschaftlicher White Turf Fans wurde eine neue Merchandising-Kollektion entworfen, bestehend aus schicken Kappen, Poloshirts, Westen und Jacken, die an den drei Rennsonntagen auf dem See zu erwerben sein werden.
Neue Kooperation mit der Rennbahn Berlin-Hoppegarten
Neben der seit Jahren bestehenden Kooperation mit dem Mauritius Turf Club schloss die White Turf Racing Association im Mai 2011 auch eine Partnerschaft mit der Rennbahn Berlin-Hoppegarten. «Durch die Zusammenarbeit mit der renommierten Rennbahn Berlin-Hoppegarten werden wir für unsere Gäste und Rennteilnehmer noch attraktiver und verleihen dem internationalen Pferderennsport, dem Ort St. Moritz und dem Tourismus im Engadin wichtige Impulse. Auch die deutsche Rennsportszene erhält damit eine neue Dimension», erklärt Silvio M. Staub.
Während am 17. September 2011 bereits auf der Berliner Galopprennbahn Hoppegarten vor weit über 8'000 Zuschauern der «Grand Prix White Turf St. Moritz» ausgetragen wurde, wird in St. Moritz mit Sicherheit am dritten Rennsonntag, dem 19. Februar 2012, das mit 30'000 Schweizer Franken dotierte Flachrennen «Grosser Preis Rennbahn Berlin-Hoppegarten» für einen neuen, spannenden Höhepunkt beim White Turf sorgen. Prominenter Gast wird dabei Peter Gottwald, deutscher Botschafter für die Schweiz und Liechtenstein, sein.
Erlebnisreiches Rahmenprogramm für alle Sinne
Neben dem spannenden Pferdesport haben auch Showeinlagen, Kunst, Catering und Livemusik einen festen Platz auf dem zugefrorenen St. Moritzersee und erhöhen den Wert des White Turf als Gesamterlebnis. Besondere Unterstützung erfährt der White Turf dabei durch die beiden langjährigen Hauptsponsoren, Credit Suisse und BMW (Schweiz) AG, die aktiv den gesellschaftlichen Teil des Sportevents prägen – und überhaupt erst ermöglichen. Auf einer Fläche von 130'000 m² gibt es neben der Pferderennbahn Tribünen mit 2'500 Sitzplätzen, zahlreiche Ausstellungs- und Verpflegungsstände sowie eine elegante Zeltstadt auf dem See.
Familien herzlich willkommen! – neuer «Kids Day»
Da den White Turf Verantwortlichen Familien und Kinder besonders am Herzen liegen, wird es 2012 neu am zweiten Rennsonntag, dem 12. Februar 2012, einen «Kids Day» geben. An diesem Tag wird White Turf Spenden für einen sinnvollen Zweck, der Kindern zugutekommt, sammeln. Darüber hinaus werden extra für die kleinen und jungen Besucher unterhaltsame Attraktionen – wie Ponyreiten u. a. – angeboten.
An allen drei Rennsonntagen wird es zudem erstmals ein Kinderbetreuungszelt geben: Während hier die Kleinen professionell und liebevoll umsorgt werden, können ihre Eltern auch mal in Ruhe alleine das Geschehen beim White Turf geniessen. Traditionell beibehalten wird für die kleinen White Turf Besucher selbstverständlich auch 2012 der beliebte BMW-Verkehrsgarten auf dem See.
Prädikat «Top Events of Switzerland»
Allein für die Region St. Moritz / Engadin erzielt der White Turf mit seiner regen Besucherzahl und seinen Übernachtungsgästen eine Wertschöpfung von rund 20 Millionen Schweizer Franken. Da die Internationalen Pferderennen in St. Moritz sämtliche Reize der modernen Schweiz in puncto Lebensart, Innovation, Ambiente und Stil vereinen, zählen sie zum erlesenen Kreis der «Top Events of Switzerland». Neben dem White Turf repräsentieren in dieser Vereinigung die Veranstaltungen Ski World Cup Wengen, Weltklasse Zürich, Montreux Jazz Festival, Omega European Masters Crans-Montana, Lucerne Festival am Piano, Art Basel und Festival del Film Locarno die Schweiz mit ihren kulturellen, sprachlichen, gastronomischen und landschaftlichen Reizen in einer beeindruckenden Vielfalt.
12.45 Flachrennen
1300 m GP Handels- & Gewerbeverein St. Moritz
CHF 20'000.—
13.15 Trabrennen
1700 m GP Engadiner Post/Posta Ladina
CHF 15'000.—
13.45 Skikjöring
2700 m CREDIT SUISSE – GP von Samedan
CHF 15'000.—
14.15 Flachrennen
1800 m GP Guardaval Immobilien
CHF 20'000.—
14.45 Flachrennen
1600 m GP American Airlines
CHF 15'000.—
15.15 Trabrennen
1700 m GP Data Quest
CHF 15'000.—
2. Renntag | Sonntag, 12. Februar 2012
12.45 Flachrennen
1700 m GP Swiss International Air Lines
CHF 16'000.—
13.15 Flachrennen
1900 m GP UVEX
CHF 15'000.—
13.45 Skikjöring
2700 m CREDIT SUISSE GP von Silvaplana
CHF 15'000.—
14.15 Trabrennen
1700 m BMW – Grosser Traberpreis Pontresina
CHF 20'000.—
14.45 Flachrennen
1600 m GP Christoffel Bau Trophy
CHF 20'000.—
15.15 Trabrennen
1700 m GP Allegra Passugger
CHF 15'000.—
3. Renntag | Sonntag, 19. Februar 2012
12.45 Flachrennen
1300 m GP PRESTIGE (NL)/Rennbahn Berlin/Hoppegarten
CHF 30'000.—
13.10 Trabrennen
1700 m GP GAGGENAU Hausgeräte
CHF 20'000.—
13.35 Skikjöring
2700 m Grand Prix CREDIT SUISSE
CHF 15'000.—
14.10 Flachrennen
2000 m Gübelin 73. Grosser Preis von St. Moritz (G2)
CHF 131'131.—
14.50 Flachrennen
1800 m GP Gunter Sachs Memorial Race
CHF 16'000.—
15.20 Trabrennen
1700 m Grand Prix BMW
CHF 30'000.—
Veranstalter
White Turf Racing Association
Via Mulin 4
CH-7500 St. Moritz
Telefon +41 (0)81 833 84 60
Telefax +41 (0)81 833 10 62
info@whiteturf.ch
www.whiteturf.ch
(Alle Angaben ohne Gewähr)
White Turf St. Moritz -
3. Renntag, 19. Februar 2012
Wenig Sonne und reichlich Schneefall kennzeichneten den Finaltag von White Turf 2012. So erlebten 12.500 Zuschauer den Überraschungssieg von African Art im Gübelin – 73. Grosser Preis von St. Moritz. Adrian Von Gunten wurde zum ersten Mal «König des Engadins» bei der Credit Suisse Skikjöring-Trophy.
Mit Jockey Freddy Di Fède im Sattel hat der sechsjährige African Art das bedeutendste Rennen von White Turf 2012 gewonnen. Im Gübelin 73. Grosser Preis von St. Moritz liess der Schützling von Philipp Schärer den zur Favoritengruppe gehörenden Flash Dance (Eduardo Pedroza) mit zweieinhalb Längen hinter sich. Platz drei ging weitere dreieinhalb Längen dahinter an Schützenjunker (Daniele Porcu), einem Stallgefährten des Siegers, womit Besitzer Peter Aregger und Trainer Philipp Schärer Erster und Dritter im Grand Prix wurden.
«African Art hat beim letzten Start zwei Eisen verloren. Diesmal ging alles glatt. Ich war mir sicher, dass er ganz vorne landen würde», meinte Philipp Schärer nach dem Rennen, das African Art als 16,9:1-Aussenseiter in bemerkenswerter Manier zu seinen Gunsten entschied. Während Flash Dance von Beginn an führte, legte sich Freddy Di Fède mit African Art hinter ihm an die zweite Position. Im Verlauf der Geraden griff African Art an, passierte Flash Dance und gewann letztendlich problemlos, kam er doch mit der Schnee-Unterlage am besten zurecht. Nachdem Freddy Di Fède mit einem Salto rückwärts vom Pferd stieg, drehte Trainer Philipp Schärer auf African Art eine Ehrenrunde im Absattelring.
Eingeleitet wurde der Renntag durch den Grand Prix Prestige / Rennbahn Berlin/Hoppegarten. Die von Peter Gottwald, dem deutschen Botschafter in Bern und Hoppegartens Rennbahneigner Gerhard Schöningh überreichten Ehrenpreise gingen an das Team des in überlegener Manier siegenden Le Big. Der von André Best gerittene und von Philipp Schärer für Philipp Sander trainierte Wallach gewann bereits sein zweites Rennen bei diesem Meeting.
Das dritte Galopprennen, der Grand Prix Gunter Sachs Memorial Race, wanderte durch Maverick in den englischen Stall von Ralph Becket. Unter Jim Crowley dominierte der vierjährige Wallach die Konkurrenz mit einer dreiviertel Länge.
Als König des Engadins durfte sich Adrian Von Gunten feiern lassen. Zunächst gewann er mit der von Peter Schiergen trainierten Mombasa den Grand Prix Credit Suisse nach einer spannenden Kampfankunft. Pech hatte Erich Bottlang, der gleich am Start einen Ski verlor und dennoch mit Weipert den zweiten Rang vor Zippo und Valeria Holinger belegte. Jakob Broger stürzte hinter First Stream im zweiten Bogen und wurde in die Klinik gebracht. Diagnose: Leichte Gehirnerschütterung. Ausserdem musste er an der linken Hand und im Gesicht genäht werden. In der Gesamtwertung der Credit Suisse Skikjöring-Trophy lag Adrian Von Gunten letztendlich mit 18 Punkten in Front. Fadri Casty, der im Finallauf mit Bergonzi Vierter wurde, landete mit 15 Punkten als Zweiter auf dem Ehrenplatz vor Erich Bottlang mit 13 Punkten als Dritter.
Im Grand Prix Gaggenau Hausgeräte, dem ersten Trabrennen, lagen durch Palmin de Romagny die Farben des Stalles Allegra Racing Club in Front. Trainerin Claudia Koller, die ihr Pferd auch selbst fuhr, wartete mit der entscheidenden Attacke bis zur Gerade und siegte am Ende mit fünf Längen. Der finale Grand Prix BMW sah erneut Mask du Granit als Gewinner. Damit feierten Trainer Jean-François Johner und Fahrerin Laurence Kindler mit dem zwölfjährigen Wallach den zweiten Meetingssieg.
Die 12.500 Zuschauer (alle drei Renntage: 32.500 Besucher) wetteten 121.263 Franken, nach 112.606 Franken im Vorjahr. Alle drei Renntage ergaben 254.015 Franken (293.178 Franken).
Quelle: www.whiteturf.ch
White Turf St. Moritz -
2. Renntag, 12. Februar 2012
10.000 Zuschauer besuchten den zweiten Renntag von White Turf auf dem St. Moritzersee und wetteten 73.444 Franken. Das von den Trabern bestrittene Hauptrennen gewann Mask du Granit mit Laurence Kindler im Sulky.
Ganz im Zeichen der Traber stand der 2. Renntag von White Turf auf dem St. Moritzersee. Im BMW Grosser Traberpreis von Pontresina konnte sich Mask du Granit für sein Pech vom Vorsonntag entschädigen. Damals musste der Schützling von Jean-François Johner wegen unsauberer Gangart in der Geraden disqualifiziert werden. Doch diesmal ging alles glatt mit dem Wallach. Fahrerin Laurence Kindler setzte sich mit Mask du Granit gleich an die Spitze des Feldes, zog in der Gegenseite den Konkurrenten davon und siegte am Ende mit zwei Längen vor dem noch gut aufkommenden Nocéen di Digeon (Fahrerin Claudia Koller). Rang drei ging an Oscar de la Rouvre (Caroline Huguelet).
Im zweiten Trabrennen, dem GP Allegra Passugger, sah es lange nach einem weiteren Treffer für das Team Kindler/Johner aus, doch musste sich Subtil Peccau am Ende doch mit Rang zwei begnügen. Der Sieg ging nach einer starken Schlussattacke an die von Armin Koller gesteuerte und von André Humbert betreute Sonate de Bomo.
Spannend verlief das Skikjöring, denn lange Zeit kämpften Vorsonntagssieger Bergonzi mit Fahrer Fadri Casty und die von Adrian Von Gunten gesteuerte Mombasa um den Sieg im Credit Suisse GP von Silvaplana. Letztendlich setzte sich Mombasa sogar in überlegener Manier durch und verwies Bergonzi auf den Ehrenplatz. Rang drei ging an Weipert (Erich Bottlang). Es handelte sich um den ersten Meetingssieg eines deutschen Pferdes, denn Mombasa wird von Peter Schiergen in Köln trainiert. In der Credit Suisse Skikjöring-Trophy führt nun Fadri Casty mit 13 Punkten vor Adrian von Gunten mit 10 Punkten und Erich Bottlang mit 8 Punkten.
Bei den Galoppern stand die GP Christoffel Bau Trophy im Mittelpunkt, bei der sich der von Philipp Sander extra für White Turf erworbene Le Big aus dem Stall von Philipp Schärer mit überlegenen vier Längen Vorteil schadlos hielt. Im Sattel sass André Best.
Der einleitende GP Swiss International Air Lines endete mit einer Überraschung. Exchange hiess der von Tim Bürgin gerittene Sieger aus dem Stall von André Schennach. Der Wallach zahlte im kleinen Siebenerfeld auf Sieg 8,70:1. Schon eher hatten die Wetter mit dem Treffer von Hoist the Sail im Grand Prix Uvex gerechnet, denn die Siegquote betrug 5,4:1. Jockey Eduardo Pedroza: «Ich musste mit ihm etwas zu früh in Front gehen, aber am Ende hat ja alles geklappt.» Hoist the Sail wird von Philipp Schärer trainiert, der damit zwei Tagessiege feiern durfte.
Gelungene Charity-Aktion am ersten «Kids Day»:
White Turf sammelte Spenden in Höhe von CHF 10.000 für die Stiftung Theodora!
Anlässlich des ersten «Kids Day» am zweiten Rennsonntag mit speziellen Attraktionen für Kinder sammelte White Turf durch den Verkauf von köstlichen Appenzeller Biberli an die Besucher auf dem See Spenden zugunsten der Schweizer Stiftung Theodora – Clowns für unsere Kinder im Spital. Neben zahlreichen freiwilligen Helferinnen und Helfern waren auch zwei Spitalclowns – Dr. Ahoi und Dr. Stanislaus – höchstpersönlich auf dem See unterwegs und animierten die White Turf Besucher zum Spenden. Auch der Erlös der Zwei-Franken-Wettgutscheine, die Teil aller verkauften Stehplatztickets des zweiten Rennsonntags waren, ging vollumfänglich als Spende an die Stiftung.
Die Charity-Aktion stand unter dem Patronat der beiden Hauptsponsoren – Credit Suisse und BMW (Schweiz) AG – und des St. Moritzer Cashmere House Lamm sowie der White Turf Racing Association. Dank ihnen wurde der Erlös noch aufgerundet, so dass die stolze Spendensumme von CHF 10.000 für die Schweizer Stiftung Theodora zusammenkam.
Bei der Übergabe des symbolischen Schecks durch die Patronatsträger an Anke Hoffmann, Beraterin Fundraising der Stiftung Theodora, erklärte diese: «Wir freuen uns sehr über den grosszügigen Erlös aus dieser fantastischen Charity-Aktion. Denn unsere Stiftung ersucht um keinerlei staatliche Subventionen und damit die wöchentlichen Clownbesuche weitergeführt werden können, sind wir auf die Unterstützung von Spendern und Sponsoren angewiesen».
Die Stiftung Theodora verfolgt seit 1993 das Ziel, das Leiden von Kindern im Spital und in spezialisierten Institutionen durch Freude und Lachen zu lindern. Heute organisiert und finanziert die als gemeinnützig anerkannte Stiftung jede Woche den Besuch von 49 Spitalclowns in 48 Spitälern und spezialisierten Institutionen in der Schweiz. Im Jahr 2011 schenkten die Spitalclowns schweizweit bei 79'500 Kinderbesuchen den kleinen Patienten Lachen und Momente des Glücks. Ausserhalb der Schweiz ist die Stiftung Theodora in Frankreich, Grossbritannien, Italien, Spanien, der Türkei, Weissrussland und China (Hongkong) aktiv. Weitere Infos unter www.theodora.ch.
Quelle: www.whiteturf.ch
White Turf St. Moritz -
1. Renntag, 5. Februar 2012
Kalte Temperaturen und strahlender Sonnenschein kennzeichneten die äusseren Bedingungen beim Auftakt
von White Turf 2012 auf dem St. Moritzersee. Earl of Winds gewann vor 10.000 Zuschauern das
Hauptrennen und empfahl sich für den Gübelin 73. Grosser Preis von St. Moritz am Finaltag. Im Skikjöring
lag Bergonzi auch mit seinem neuen Fahrer Fadri Casty in Front. Insgesamt wurden 59.308 Franken in den
sechs Rennen gewettet.
Der Renntag begann jedoch mit einer Premiere, denn erstmals wurde ein Rennen über 1.300 Meter direkt
an den Zuschauertribünen gestartet. Ein Spektakel für die Besucher der besonderen Art. Dieser Grand Prix
Handels & Gewerbeverein St. Moritz ging letztendlich an den mit viel Speed heranrauschenden Lodano
(Jockey Steve Drowne) aus dem Zürich-Urdorfer Stall von Miroslav Weiss. Für den Schnee-Seriensieger
Rushing Dasher (Natalie Friberg) blieb der Ehrenplatz vor Florentiner (Eduardo Pedroza).
Wie erwähnt sicherte Earl of Winds den Sieg im Grand Prix Guardaval Immobilien und wanderte damit in
den Stall von Philipp Schärer. Mit viel Speed brachte Laurent Stéphane den Wallach in den Farben des
Stalles Allegra Racing-Club in der Geraden immer besser in Schwung und noch an der Konkurrenz vorbei.
Vorjahres-Grand-Prix-Gewinner Winterwind (Georg Bocskai) wurde Zweiter vor dem englischen Gast The
Bells O Peover (Francis Norton).
Im Grand Prix American Airlines stellte Andreas Schärer die beiden Erstplatzierten. Lange sah es nach
Devineur (Miguel Lopez) aus, doch zum Schluss erwies sich der siegreiche Ziking (Frédéric Spanu) als das
stärkere Pferd. Rang drei ging an Sweet Venture (Robert Havlin).
Der achtjährige Bergonzi scheint der vierbeinige König des Skikjörings zu sein. Nach seinen beiden
Vorjahressiegen war der Wallach im Credit Suisse Grosser Preis von Samedan erneut nicht zu schlagen.
Damit führt sein neuer Fahrer Fadri Casty zunächst einmal die Wertung in der Credit Suisse Skikjöring-
Trophy an und gilt als Favorit für die beiden Rennen an den kommenden Sonntagen. Zweiter wurde
Weipert (Erich Bottlang) vor Bagmati (Yves von Ballmoos).
Die Traber trafen zunächst im Grand Prix Engadiner Post / Posta Ladina aufeinander. Zwar lag Mask du
Granit im Ziel in Front, doch musste der Wallach wegen eines Fehlers in der Geraden disqualifiziert
werden. So ging der Sieg an Quatuor du Martza, den Renaud Pujol trainiert und auch selbst steuerte.
Oscar de la Rouvre (Caroline Huguelet) und Phébus de Berjou (Sonja Brunner) belegten die Plätze.
Die Speedgewinnerin im Grand Prix Data Quest war Sonate de Bomo, wobei auch hier mit André Humbert
der Trainer sein Pferd selbst steuerte. Die weiteren Plätze belegten Palmin de Romagny (Claudia Koller)
und Society Talk (Silvan Krüsi).
Quelle: www.whiteturf.ch
Neue Mitglieder im Direktorium der White Turf Racing Association
An der ausserordentlich einberufenen General-versammlung der White Turf Racing Association vom letzten Montag, 14. November 2011, wurde das Direktorium rund um den amtierenden Präsidenten & CEO Silvio Martin Staub, um zwei Mitgliedern erweitert. Neben den bisherigen Direktoriumsmitgliedern Markus Hauser (Rennvereinspräsident) und Christian Brantschen (Chef Bauten, Mitglied See-Infra) wurden neu Nicolò Holinger und Cristiano Luminati ins Direktorium gewählt. Nicolò Holinger ist seit 8 Jahren in der Funktion als Rennleiter & Präsident der Skikjöringkommission im Vorstand von White Turf. Cristiano Luminati ist verantworlich für die Präparation der Rennbahn und ist seit 18 Jahren im Vorstand. Grund für die Erweiterung ist der per September erfolgte Rücktritt des Vize-Präsidenten Hans Stoffel, der aus persönlichen Gründen die Organisation White Turf Racing Association verlassen hat. Wer innerhalb des Direktoriums die Funktion des Vize-Präsidenten übernehmen wird, ist noch offen. An einer der a.o. Generalversammlung vorangegangenen Vorstandssitzung wurden zudem die massiven, anonymen, gegen Silvio Martin Staub gerichteten Vorwürfe an seine Person diskutiert und von Staub eindeutig dementiert. Der gesamte Vorstand steht einstimmig hinter Staub und fokussiert sich nun gemeinsam auf die anstehenden Umsetzungen für einen erfolgreichen White Turf 2012.
Quelle: www.whiteturf.ch
Credit Suisse – Hauptsponsor des White Turf
Mit ihrem Sponsoring-Engagement trägt die Credit Suisse seit Jahren dazu bei, dass einzigartige Veranstaltungen wie der White Turf möglich werden. Die Credit Suisse fördert Institutionen, die auf ihrem Gebiet Herausragendes leisten und Werte pflegen, die mit denen der Credit Suisse übereinstimmen. Bereits seit 1990 ist die Bank Hauptsponsor des White Turf. Wie bei anderen Engagements strebt die Credit Suisse auch bei den internationalen Pferderennen in St. Moritz eine langfristige Zusammenarbeit an und leistet mehr als nur finanzielle Unterstützung. Sponsoring-Projekte werden in enger, partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit Organisationen und Veranstaltern realisiert. Die Credit Suisse versteht sich ausserdem als Partner, der seine gesellschaftliche Verantwortung wahrnimmt. Deshalb ist die Nachwuchsförderung sowohl in der Kultur als auch im Sport ein wichtiges Anliegen und einer der Schwerpunkte der Sponsoring-Philosophie der Bank. Weitere Informationen über die zahlreichen Sponsoring-Engagements der Credit Suisse unter: www.credit-suisse.com/sponsoring.
BMW (Schweiz) AG - Hauptsponsor des White Turf
BMW unterstützt auch dieses Jahr mit seinem Engagement als Hauptsponsor das Spektakel auf Eis und Schnee anlässlich des White Turf in St. Moritz. Pferdesport gehört zu den ausgewählten Sportarten, die BMW mit Sponsoring Aktivitäten unterstützt. Topleistungen auf höchstem Niveau zu unterstützen, passt
zum Anspruch von BMW. Als Premiumhersteller von Automobilen bietet BMW Kundenangebote, die durch Qualität und Effizienz weltweit bekannt sind. Die wichtigsten Kernattribute wie Dynamik, Ästhetik und Leistung bilden eine hohe Übereinstimmung mit dem Pferdesport und den Markenwerten von BMW. BMW ist auch offizieller Automobilpartner der Olympischen Spiele und der Paralympics 2012 in London. Mit 4'000 Fahrzeugen wird die Flotte genauso vielfältig sein wie die Spiele mit ihren Wettkämpfen. Insgesamt emittiert die BMW Flotte in London im Durchschnitt weniger als 120 g CO2 pro Kilometer.
Quelle: www.whiteturf.ch
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