Roger Waters | The Wall Live Stadion Letzigrund Zürich 11.09.2013 | 20:00 Uhr

«The Wall» – eine der erfolgreichsten Musik-Produktionen aller Zeiten kommt 2013 in europäische Stadien!


Es gehört zu den bedeutendsten Werken in der Geschichte des Rock 'n' Roll: «The Wall», das Konzeptalbum von Pink Floyd, wurde am 30. November 1979 in Grossbritannien veröffentlicht und sorgte weltweit für Furore. Es ist das meistverkaufte Doppelalbum aller Zeiten und beinhaltet die Hit-Single «Another Brick In The Wall». Der kreative Mastermind hinter diesem Konzeptalbum ist Roger Waters, der damalige Mitgründer, Bassist, Sänger und Hauptsonglieferant von Pink Floyd. Nach seinem Ausstieg aus der Band 1985 veröffentlichte Roger Waters als Solokünstler zahlreiche Alben. «The Wall» ist und bleibt sein Meisterwerk. Nach dem unvergleichlichen Erfolg der Hallentournee im vergangenen Jahr mit 192 Shows und mehr als 3,3 Millionen Zuschauern, gibt Roger Waters nun die Fortsetzung der Tournee bekannt. Im kommenden Jahr wird er mit einer überarbeiteten, neu gestalteten und viel grösseren Show – auch die Mauer ist doppelt so breit wie bei der Hallentournee – auf Stadiontournee gehen und in 25 Stadien Shows openair geben. Was schon in der bisherigen Form an Dramatik, Kraft und Botschaft kaum zu überbieten war, wird nun erheblich grösser und eindrücklicher. Am Mittwoch, 11. September 2013 tritt Roger Waters mit einer erstklassigen Band und einer gewaltigen Produktion im Stadion Letzigrund in Zürich auf.

«Diese Show mit der breiten Mauer wäre vor 40 Jahren absolut undenkbar gewesen!».
Als «The Wall» im Jahr 1979 auf den Markt kam, waren sich Kritiker und Publikum einig: Pink Floyd, damals unter der Ägide von Bassist und Sänger Roger Waters, hatten ihr Meisterwerk geschaffen. Und der Erfolg sprach für sich. Das Doppelalbum erzählt die Geschichte von Pink, einem jungen Mann, der aufgrund der Überbehütung durch seine Mutter, der Abwesenheit seines im Krieg gefallenen Vaters und der Grausamkeit der Lehrer in seiner Kindheit eine imaginäre Mauer um sich errichtet, die ihn vor äusseren emotionalen Einflüssen schützen soll. Abgeschirmt von sozialen Kontakten, verzweifelt der junge Mann an seiner Existenz und versucht daher, die Mauer zu durchbrechen, indem er eine Prostituierte engagiert, die ihn in die Liebe einführen soll. Doch, als er merkt, dass er unfähig ist, seine eigene Mauer niederzureissen, verabschiedet sich der Protagonist von der für ihn grausamen Welt. Anstatt sich umzubringen, wird er zum Mitläufer der Gesellschaft und zu einem faschistischen Aufwiegler. Da er am Ende nicht imstande ist, seine Emotionen voll und ganz zu unterdrücken, klagt er sich selbst des Vergehens, Gefühle gezeigt zu haben, vor einem imaginären Gericht an, das ihn schliesslich verurteilt: Zur Strafe wird die Mauer eingerissen. Die Thematik um diese Geschichte wurde in der internationalen Musikpresse vielfach behandelt. Das komplexe Geschehen und der provokative und politische Inhalt beschäftigte Kritiker, Musiker und MusikliebhaberInnen rund um die Welt. Zum 30-Jahr-Jubiläum dieses Konzertspektakels, das in den Jahren 1980 und 1981 aufgrund der aufwändigen und sehr teuren Bühnenshow nur in den Städten New York, Los Angeles, London und Dortmund aufgeführt wurde, ging Roger Waters vor zwei Jahren mit «The Wall» zum ersten mal wieder auf Tournee. Bei einer Pressekonferenz erklärte er, dass er die Songs auch auf die aktuelle Lage der Welt anpassen kann, ohne dabei den Inhalt des Ursprungswerks zu vernachlässigen. Man erinnert sich hierbei auch an seine eigene Aufführung von «The Wall» im Jahr 1990, als die Berliner Mauer niedergerissen wurde. Nach dem gigantischen Erfolg der letzten Welttournee – das Hallenstadion Zürich war vier Mal ausverkauft – bringt Roger Waters «The Wall» im Jahr 2013 in grosse europäische Stadien. Für die neue Show musste der Mastermind umdenken. «Ich freue mich extrem darauf, ‹The Wall› wieder in Europa aufzuführen. Ich habe die Show angepasst, damit sie auch in grossen Stadien voll zur Geltung kommt. Und sie ist fantastisch geworden! Die Show ist noch bewegender, einnehmender, dramatischer und aufregender als die Hallenshows. Für die grossen Stadienkonzerte musste ich alles überarbeiten. Eine solche Show mit dieser breiten Mauer wäre vor 40 Jahren absolut undenkbar gewesen. Es wäre damals nie möglich gewesen, den Raum zu füllen, um auf emotionaler, musikalischer und theatralischer Ebene zu reüssieren. Die Technologie hat sich jedoch geändert. Heute ist es möglich.» Die Mauer ist nun doppelt so breit (150 m) und auch höher (12 m), und mit der grössten Projektionsfläche, die jemals auf Tournee war, bildet sie das Kernelement der gigantischen Show, die sowohl in visueller wie auch in akustischer Hinsicht nichts zu wünschen übrig lässt. Die ikonischen Bilder, die die Songs untermalen, werden von 41 modernsten Videoprojektoren auf die Mauer projiziert – das sind 22 mehr als bei der Hallentournee! Zudem wird die ganze Bühne von einem übergrossen Dach geschützt, das in vier Tagen aufgebaut und in zwei Tagen wieder abmontiert wird. Die 25-Daten umfassende Europatournee startet am 20. Juli 2013 in Belgien. Das Schweizer Konzert findet am Mittwoch, 11. September 2013 statt.
Dann kommt auch das Schweizer Publikum im Stadion Letzigrund in Zürich in den Genuss einer der genialsten und gigantischsten Rockshows aller Zeiten.

 

Roger Waters «The Wall» im Hallenstadion Zürich
Roger Waters | Tickets & Konzert-Infos
Veranstaltung
Roger Waters | The Wall Live

Konzert-Daten
• Mittwoch, 09. September 2013, 20:00 Uhr |
  Konzert-Tickets «The Wall Live»
|
  Stadion Letzigrund Zürich

Tickets | Vorverkauf
Vorverkauf der Roger Waters Tickets über «TicketCorner»,
oder per Tel.: 0900 800 800 (CHF 1.19/min.)
sowie bei allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Weitere Infos
www.goodnews.ch

(Alle Angaben ohne Gewähr)


konzertkritik «The Wall Live » 2011 Zürich

Roger Waters mit «The Wall Live» im ausverkauften Zürcher Hallenstadion – ein überwältigendes Remake der legendären Bühnenshow.

Als meistverkauftes Doppelalbum aller Zeiten hat das faszinierende Konzeptalbum schon längst seinen festen Platz in den Annalen der Musikgeschichte. Nun beweist Roger Waters, damals Bassist und kreativer Kopf von Pink Floyd, wie zeitlos sein Meisterwerk aus dem Jahr 1979 tatsächlich ist. In Kanada und den USA konnten alte und neue Fans das spektakuläre Remake bereits bewundern; jetzt setzt es seinen Siegeszug durch Europa fort.

«The Wall» sollte in jedem Geschichtsbuch stehen. Nicht nur, weil es mit seinem psychedelischen Sound der Siebziger einer ganzen Generation von Vietnam-Kriegsgegnern aus der Seele sprach. Nicht nur, weil es mit seinen Anspielungen auf die zerstörerische Macht der Drogen dem ehemaligen Pink Floyd-Lead-Gitarristen Syd Barrett ein Denkmal und der Ära der freien Drogen ein Ende setzt. Nicht nur, weil selbst die Jugendlichen des 21. Jahrhunderts ihren Eltern und Lehrern wohl ab und zu gern entgegen schmettern würden: «Hey, lasst uns Kinder doch in Ruhe!». «The Wall» gehört in jedes Geschichtsbuch, weil es zum kulturellen Gedächtnis der westlichen Welt gehört wie Goethes Faust oder Shakespeares Hamlet.

Wie bei jedem Klassiker fragt sich der anspruchsvolle Zuschauer zu Beginn ein wenig bange: Wird es gelingen, das traditionsreiche Stück in einen neuen Kontext zu verpflanzen? Was hat ein über 30jähriges Werk uns heute noch zu sagen? Was ist von einem Rockkonzert zu halten, wo die Zuschauer sich mit 15 Minuten Verspätung brav und gelassen auf ihren nummerierten Sitzplätzen niederlassen? Kann die geniale Musik ausgleichen, was der Gesellschaft seit den Siebzigern an «Vibe» verloren gegangen ist?

Doch es kommt gut. Sehr gut sogar. Mein Unbehagen beginnt bereits zu weichen, als der Klang einsetzt, noch nicht Musik, aber schon Geräusch, mehr vom Körper empfunden als vom Ohr wahrgenommen. Dann ein Beginn mit Pomp und Feuerwerk, 800 Leuchtkörper werden gleich zu Beginn verpulvert, der schwere Geruch durchschwebt noch Stunden später die Halle. Die Höhepunkte nähern sich, sobald die einzigartigen Projektionen von Gerald Scarfe einsetzen. Dramatisch schöne Farb- und Lichtspiele wechseln ab mit quälenden, surrealistischen Filmsequenzen, modernen Computergrafik-Spielereien und imposanten Videoinstallationen. Ein Opus Magnus, zu dem die Musik des jugendlich fitten, stimmmächtigen Roger Waters die akustische Kulisse bildet. Ein Höhepunkt, der den Live-Charakter der Veranstaltung dann wieder stärker zur Geltung bringt, ist der Song «Mother», den Roger Waters mit einer Aufnahme seines jüngeren Ichs im Duett zur Akustikgitarre singt.

«The Wall» war schon immer ein audio-visuelles Gesamtkunstwerk. Schon drei Mal führte es die Zuschauer auf eine tour de force durch avantgardistische Klänge, komplexe, provozierende Texte und schräge Filmsequenzen: Bei der ersten Bühnenshow nach Erscheinen des Albums (1979), die nur in Los Angeles, New York, London und Dortmund aufgeführt wurde; im Film «The Wall» von Alan Parker aus dem Jahr 1982; und beim Livekonzert auf dem Potsdamer Platz in Berlin kurz nach dem Fall der Mauer, das 1990 rund 400.000 Menschen vor Ort und weitere hundert Millionen an den Bildschirmen verfolgten. Das Grundgerüst des Spektakels bleibt gleich: Stein für Stein wird zwischen Musikern und Publikum eine 80 Meter breite und 12 Meter hohe Wand errichtet und im bombastischen Finale wieder zu Fall gebracht.

Dieser Bühneneffekt allein wäre beeindruckend genug. Dazu baut der ursprüngliche Bühnenbildner Gerald Scarfe, alles ein, was die technische und künstlerische Entwicklung der letzten 30 Jahre zu bieten hat. Seine Animationen, Lichteffekte, Kunst- und Video-Projektionen auf die Mauer, seine Trickfilm- und Graphic Novel-Sequenzen geleiten das Publikum mühelos durch die Jahrzehnte vom zweiten Weltkrieg bis zu den Folterungen in Guantanamo und den Opfern des Terroranschlags auf die Londoner U-Bahn 2005. Das ist so zeitgemäss und kunstvoll inszeniert, dass es auch jeden noch so iPad-verwöhnten Jungzuschauer in seinen Bann zieht. Im glasklaren Quadrofonie-Sound gewinnen die alten Bilder und Klänge – marschierende Hämmer als Symbol für die verführerische und bedrohliche Macht des Totalitarismus, die heulenden Bombergeschwader, der pulsierende Hubschrauber-Sound, der stechend helle Suchscheinwerfer – noch an Wirkung, sie erscheinen zeitlos aktuell.

Es zeugt von intellektuellem Mut, dass sich zu den tödlichen roten Kreuzen, die aus dem Bauch der Killerflugzeuge fallen, Symbole wie Hammer und Sichel, der Mercedesstern, die Shell-Muschel, das Dollarzeichen, das McDonalds-M, der arabische Halbmond und der Davidstern gesellen, um die Erde mit ihrer blutigen Saat zu bedecken. So wird aus dem mal verstörend-beklemmenden, mal reinen, ehrlichen Rock-Sound von «The Wall» ein hochaktueller Antikriegs- und Pro-Menschlichkeits-Appell.

Schade, dass Waters bei den special effects im ersten Akt zu viel des Guten tut. Da fliegt ein Pappflugzeug in eine Mauer und geht in Flammen auf – aus der Nähe betrachtet vielleicht beeindruckend, von den hinteren Rängen gesehen ein allzu kitschiger Hollywoood-Stunt. Und braucht es auch noch die riesigen Monster-Marionetten am Rand der Bühne, die lächerlich verzerrt und viel zu deutlich karikieren sollen, was der Musiktext hinreichend suggeriert: Lehrer herrschen grausam über ihre Schüler, Niki de Saint Phallesche Obermamis erdrücken ihre Schützlinge mit übertriebener Fürsorge und diktatorischem Überwachungswahn – «Big Mother is watching you» –, das ultimative Sexweib droht seinem Opfer Labia und Lippen bei lebendigem Leib überzustülpen?

Jedenfalls ist Roger Waters seiner Philosophie und seiner Message treu geblieben: Angst errichtet Mauern zwischen den Menschen. Lasst Sie uns einreissen! Im Krieg sind alle Opfer, also bringt unsere Jungs heim! Sollen wir unserer Regierung vertrauen? No fucking way! Man mag das altmodisch finden, naiv, übereifrig und ein wenig oberlehrerhaft. Doch jede Moral wirkt über die Jahrzehnte, besonders, wenn man sie so gekonnt in ein neues künstlerisches Gewand kleidet.
Mit diesem funkelnden Finale, so die Andeutung des 67-Jährigen, könnte sich Roger Waters aus dem Bühnenleben zurückziehen.

Sein Vermächtnis an die Welt: ein spektakuläres Gesamtkunstwerk, das nach wie vor an das Verbesserungspotential der Menschheit glaubt – Ein Klassiker eben.

Text: Sonja Bonin

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