Bildung | PHZH Die «PHZH» Verabschiedet am 31.08.2007 ihren Gründungsrektor Walter Furrer

Feier zur Verabschiedung
von Walter Furrer.
Am 31. August 2007 hat die «PHZH» ihren zurücktretenden Gründungsrektor mit einer Feier und einem Sommernachtsfest verabschiedet. Rektor Walter Bircher, der Chef des Hochschulamts Sebastian Brändli, der Präsident des Schulrats Jürgen Oelkers, der Rektor der Universität Zürich Hans Weder sowie die HSV-Präsidentin Marlies Stopper würdigten in sehr persönlichen Worten die grossen Verdienste Walter Furrers. Die Hochschule überraschte ihn mit der Würdigungsschrift «Der Weg zur Pädagogischen Hochschule Zürich». Für einen ersten Höhepunkt sorgten Maria Baumgartner und Christoph Schilling mit Emozioni.



Im zweiten Teil des Abends wurde allen Gästen im Zelt ein Buffet offeriert. Die grosse Überraschung war die Festoper «Walter der Grosse» unter der Leitung von Geri Keller und mit zahlreichen Führungspersonen der PHZH, die auch auf der Bühne wie gewohnt tragende Rollen übernahmen.

Text: Benjamin Gygax | www.phzh.ch


Beim Apéro
Würdigung des Gründungsrektors
Das Sunset-Dinner
Aus der Oper «Walter der Grosse» (1)
Aus der Oper «Walter der Grosse» (2)
Aus der Oper «Walter der Grosse» (3)

Vom Didaktiker zum Direktor zum Rektor

Prof. Dr. Walter Furrer, Gründungsrektor der Pädagogischen Hochschule Zürich, tritt am 31. August 2007 zurück. Er übergibt das Amt an seinen Nachfolger Prof. Dr. Walter Bircher, bisher Prorektor Ausbildung der PHZH.

Walter Furrer, promovierter Historiker mit Lehrdiplom für die Volkschule und das Gymnasium, trat 1973 als Seminarlehrer für Didaktik der Realien in die Lehrerbildung des Kantons Zürich ein. Die Phase seiner Lehrtätigkeit als Didaktiker war geprägt vom Bestreben nach höchster Praxisrelevanz; er legte grosses Gewicht auf eine hohe Anschaulichkeit und entsprechende eine mögliche Umsetzung im Volkschulunterricht. Bereits 1977 wurden am damaligen Oberseminar Ideen zur Neugestaltung der Lehrergrundausbildung diskutiert. Im Projekt «Grundausbildung» wurden unter Mitarbeit von Walter Furrer die Eckdaten des späteren Seminars für Pädagogische Grundausbildung festgelegt. Die mit dem Lehrerbildungsgesetz 1978 eingeleitete Reform schuf erstmals ein Gesamtkonzept der Zürcher Lehrerbildung: Mit dem Seminar für Pädagogische Grundausbildung und den darauf aufbauenden stufenspezifischen Ausbildungen für die Primarstufe, Real- und Oberschule sowie für die Sekundarschule. Walter Furrer übernahm 1982 die Leitung der Abteilung Irchel des Primarlehrerseminars in der neu konzipierten Lehrerbildung.

Direktor des SPG
Im Jahre 1988 trat Walter Furrer die Nachfolge von Hans Gehrig als Direktor des Seminars für Pädagogische Grundausbildung an. In dieser Funktion legte er ein Schwergewicht auf die Entwicklung des für eine effektive Lehrerbildung zentralen «Theorie-Praxisbezugs». So wurden der Aufbau von berufspraktischen Zentren realisiert und die Ausbildung der Ausbildner (AdA) gefördert. Walter Furrer nahm als einer der ersten in der Zürcher Lehrerbildung systematisch die Pflege von internationalen Kontakten auf. Ein Ergebnis dieses Networking stellt das langjährige Engagement im Projekt «Partnership in Teacher Training» (PITT) im Königreich Bhutan dar. Walter Furrer stand der Schweizerischen Konferenz der Direktoren der Lehrerbildungsinstitutionen (SKDL) 1990-1993 als Präsident vor. In dieser Zeit setzte er einen Schwerpunkt in der Vermittlung von Kenntnissen und Kompetenzen zur interkulturellen Pädagogik in der Lehrerbildung. 1991-1997 präsidierte Walter Furrer die Seminardirektorenkonferenz (SDK) sowie die Erweiterte Seminardirektorenkonferenz (ESDK) des Kantons Zürich.

Gründungsrektor der PHZH
Bereits 1992 wurde unter seiner Leitung ein Visionenpapier zur Lehrerbildung im Kanton Zürich vorgelegt und 1993 fanden viele dieser Vorschläge Eingang in den «Thesen zur Entwicklung Pädagogischer Hochschulen» der EDK (Dossier 24). 1992 setzte der Erziehungsrat des Kantons Zürich eine Kommission «Zukunft der Zürcher Lehrerbildung» ein.
Der damalige Bildungsdirektor Ernst Buschor erteilte 1998 den Auftrag, das Projekt «Pädagogische Hochschule» auszuarbeiten. Bis zum Sommer 2000 wurden die Grundlagen der Pädagogischen Hochschule Zürich entwickelt und Walter Furrer zum Gründungsrektor gewählt. Die Hochschule wurde am 3. Oktober 2002 feierlich eröffnet. Die Aufgaben des Gründungsrektors erschöpften sich nicht im Vollzug des Gesetzes über die Pädagogische Hochschule, galt es doch elf mehr oder weniger selbständige Institutionen mit bisher eigenen Kulturen zu einem Ganzen zusammen zu führen. Walter Furrer engagierte sich als Rektor nicht nur innenpolitisch, sondern trug auch wesentlich zum Aufbau der Schweizerischen Konferenz der Rektoren der Pädagogischen Hochschulen (SKPH, heute COHEP) bei. Deren Gründung erfolgte am 18. Januar 2002, Walter Furrer wurde erster Präsident. Als Gründungsrektor verfügte Walter Furrer über die Führungskompetenz, welche für das Gelingen des Aufbaus der PHZH wesentlich war. Neben den allgemein bekannten Führungsgrundsätzen schenkte er vor allem einem Grundsatz verstärkte Beachtung: der expliziten Wahrnehmung der übertragenen Verantwortung durch Vertrauen in die Mitarbeitenden. Diese Massnahme bildete eine zentrale Voraussetzung, dass die PHZH sich zu einer bedeutenden Pädagogischen Hochschule entwickeln konnte, die sich auf dem Hochschulplatz Zürich und der Schweiz erfolgreich positionieren konnte.

Die Nachfolge des nach sieben Amtsjahren zurücktretenden Gründungsrektors tritt der bisherige Prorektor Ausbildung, Walter Bircher, an. Er wirkte seit 1982 in der Zürcher Lehrerbildung. Nach einem kurzen Gastspiel am Seminar für Pädagogische Grundausbildung trat er 1983 als Didaktiker für Mensch und Umwelt an das Primarlehrerseminar, Abteilung Oerlikon, über. Ab 1993 leitete er das Real- und Oberschullehrerseminar des Kantons Zürich. Er wirkte in verschiedenen Funktionen und Positionen an der Entwicklung der Pädagogischen Hochschule mit. Als Prorektor Ausbildung verantwortete er den Aufbau der neuen Studiengänge und deren kontinuierlichen Ausbau.

Quelle: PHZH – Pädagogische Hochschule Zürich


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